Ergotherapie
für Kinder
Bei Kindern richtet sich die Ergotherapie vor allem an Entwicklungsverzögerungen, motorische Schwierigkeiten, Wahrnehmungsstörungen oder Probleme im Verhalten und in der Konzentration. Ziel ist es, das Kind in seiner gesamten Entwicklung zu unterstützen, damit es den Anforderungen im Alltag, im Kindergarten oder in der Schule besser gerecht werden kann. Spielerische und kindgerechte Methoden stehen dabei im Vordergrund, um Motivation und Freude am Lernen zu fördern.
Ergotherapie bei Kindern
Diese bei Kindern häufig verordnete Therapieform unterstützt Kinder dabei, Sinneseindrücke besser zu verarbeiten und gezielt auf ihre Umwelt zu reagieren. Durch spielerische sowie handwerkliche Betätigungen werden Wahrnehmung, Gleichgewicht, Koordination und Körpergefühl gefördert. Ziel ist es, die Grundlage für sicheres Handeln und Lernen im Alltag zu stärken.
Bei der Motorisch-funktionellen Behandlung liegt der Fokus auf der Verbesserung von Bewegungsabläufen und der Fein- und Grobmotorik. Kinder üben beispielsweise das Greifen, Schreiben oder gezielte Bewegungen, um ihre Geschicklichkeit und Kraft zu steigern. Dies hilft ihnen, alltägliche Aufgaben selbstständiger zu bewältigen.
Diese Behandlung richtet sich an Kinder mit emotionalen, sozialen oder Verhaltensauffälligkeiten. Durch gezielte Aktivitäten lernen sie, ihre Gefühle besser wahrzunehmen, zu regulieren, ihr Selbstvertrauen zu stärken und angemessen mit anderen zu interagieren. Ziel ist es, die psychische Stabilität und damit soziale Teilhabe zu fördern.
Ein wichtiger Bestandteil der ergotherapeutischen Behandlung bei Kindern ist die enge Zusammenarbeit mit den Eltern. Im Rahmen eines systematisch-lösungsorientierten Coachingansatzes werden sie aktiv in den Therapieprozess einbezogen. Gemeinsam werden alltagsnahe Strategien entwickelt, um das Kind gezielt zu unterstützen, Herausforderungen besser zu bewältigen und positive Entwicklungen nachhaltig zu fördern.
Das Hirnleistungstraining dient der Verbesserung kognitiver Fähigkeiten wie Gedächtnis, Aufmerksamkeit, Konzentration und Problemlösen. Es wird insbesondere nach neurologischen Erkrankungen wie Schlaganfall oder Schädel-Hirn-Trauma sowie bei Demenz oder anderen kognitiven Einschränkungen eingesetzt. Durch gezielte Übungen werden geistige Fähigkeiten aktiviert und gefördert, um die Alltagsbewältigung zu erleichtern.
Behandlungsdauer
30 Minuten
motorisch-funktionelle
Behandlung
45 Minuten
sensomotorisch-perzeptive
Behandlung
60 Minuten
psychisch-funktionelle
Behandlung
Bei Blankoverordnungen werden die Zeiten individuell angepasst
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